Burg Trausnitz in Landshut

Die oberhalb Landshuts gelegene und schon von weitem sichtbare Burg wird erst seit dem 16. Jahrhundert „Trausnitz“ genannt. Bis dahin führte sie den gleichen Namen wie die Stadt selbst. Demnach sollte die Burg dem Land „Behütung“ und Schutz gewähren.

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts stellte die Trausnitz nicht nur ein Zentrum der Reichspolitik, sondern auch der staufischen Kultur dar. So weilten mehrere Minnesänger, unter anderem auch Walther von der Vogelweide und Tannhäuser, auf der Burg. Besonders unter den „Reichen Herzögen“ von Bayern-Landshut erfuhr sie im 15. Jahrhundert zahlreiche Um- und Erweiterungsbauten. Noch heute wird im Vierjahresturnus die „Landshuter Hochzeit“ gefeiert, die Ludwig der Reiche zur Vermählung seines Sohnes Georg mit der polnischen Königstochter Hedwig 1475 ausrichtete.

Herzog Wilhelm V. verbrachte von 1568 bis 1579 seine Erbprinzenzeit auf der Burg Trausnitz. Hier scharte er eine große Zahl bedeutender Künstler, Musiker und Komödianten um sich. Er besaß sogar ein Tiergehege mit Löwen und vielen anderen exotischen Tieren, wie Krokodilen und Affen. Die Löwen hielten sich im Löwengraben auf, den man heute noch sehen kann.

Auch Ludwig II. hatte Interesse an der Burg und ließ sich 1869 im 2. Obergeschoss ein repräsentatives Absteigequartier einrichten, das er jedoch nie benutzt hat.
Heute führt der Rundgang die Besucher der Burg durch mittelalterliche Säle. Krönender Abschluss der Burgführung ist der Blick vom Söller auf die Stadt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.burg-trausnitz.de

Kontakt

Burgverwaltung Landshut
Burg Trausnitz 168
84036 Landshut
Tel. (+49) (0) 871 92411-0
Tel. (+49) (0) 8 71 92411-44
Email: burgverwaltung.landshut@ bsv.bayern.de

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